Das erste Bild des barmherzigen Jesus wurde 1934 auf Wunsch des Erlösers in Vilnius in Anwesenheit der heiligen Faustina und nach ihren Anweisungen gemalt. Dieses Bild wird im Heiligtum der Göttlichen Barmherzig-keit in Vilnius verehrt.
„Ich verspreche, daß jene Seele, die dieses Bild verehrt,
nicht verlorengeht. Ich verspreche auch, hier schon auf Erden,
den Sieg über Feinde, besonders in der Stunde des Todes“ (Tagebuch, 47).
*die Zahlen im Klammer bedeuten Nummer von Absätze im Tagebuch Hl. Schwester Faustyna Kowalska
Der Herr Jesus gab Schwester Faustina, einer polnischen Nonne aus der Kongregation Unserer Lieben Frau von der Barmherzigkeit, eine außergewöhnliche Mission – die Botschaft der Barmherzigkeit an die ganze Welt. Ihre Mission bestand darin, neue Gebete und Formen der Andacht zur Göttlichen Barmherzigkeit zu vermitteln, die uns an die vergessene Glaubenwahrheit erinnern sollen: die barmherzige Liebe Gottes für jeden Menschen. In seiner Botschaft manifestiert sich der barmherzige Gott in Jesus Christus, dem Erlöser, als Vater der Liebe und Barmherzigkeit, besonders für die Unglücklichen, die Irrlichter und Sünder – die ihr Leben ändern wollen.
In der Mission der Heiligen Faustina hat die göttliche Vorsehung eine besondere Rolle ihrem Beichtvater und geistlichen Leiter - Vater Michael Sopoćko - anvertraut. Er war für Schwester Faustina von entscheidender Hilfe, um ihre inneren Erfahrungen und Visionen zu verstehen. Auf sein Bitten hin schrieb sie das Tagebuch, das ein Dokument katholischer Mystik von außergewöhnlichem Wert ist. Das Tagebuch präsentiert auch die Heiligkeit des priesterlichen Lebens von Michael Sopoćko und seinen Beitrag zur Erfüllung der Wünsche des Herrn Jesus.
„Dies ist ein Priester nach Meinem Herzen (...) Es hat Mir gefallen,
durch ihn die Verehrung Meiner Barmherzigkeit zu verbreiten“
(Tagebuch, 1256).
In seinen mehr als zweihundert wissenschaftlichen Veröffentlichungen, zahlreichen Presseveröffentlichungen und gehaltenen Konferenzen hat Pater Dr. Michael Sopoćko theologische Grundlagen für neue Formen der Verehrung der Göttlichen Barmherzigkeit entwickelt, die er durch sein Engagement in der Evangelisierung und sozialen Aktivitäten leidenschaftlich gefördert hat.
Es ist sicher, dass alles vom Barmherzigsten Jesus komm
aber alle Gnade,
die uns gewährt wird, kommt durch Maria zu uns. Sie steckte uns die Worte in den Mund:
„Jesus, ich vertraue auf Dich“
um uns vom Moment der ewigen und schrecklichen Bestrafung
abzuhalten
(Pr. Michael Sopoćko).
Der Herr Jesus diktierte der Heiligen Schwester Faustina im Jahr 1935 in Vilnius (Litauen) den "Rosenkranz der Göttlichen Barmherzigkeit" als Gebet um die Gnade der Barmherzigkeit Gottes für uns und für die ganze Welt
– die Gnade der Barmherzigkeit für Sünder.
„In der Stunde ihres Todes verteidige ich als meine eigene Ehre jede Seele, die diesen Rosenkranz beten wird; oder wenn andere ihn für eine sterbende Person beten, ist der Ablass derselbe. Wenn dieser Rosenkranz am Sterbebett einer Person gebetet wird, wird der Zorn Gottes besänftigt und seine unfassbare Barmherzigkeit hüllt die Seele ein“ (Tagebuch, 811).
Um die Botschaft der Göttlichen Barmherzigkeit an die ganze Welt weiterzugeben, wählte und formte der Barmherzige Gott zwei Apostel der Gottesliebe: die Heilige Faustina Kowalska und den Seligen Michael Sopoćko. Und obwohl sie versuchten, ihre Mission mit heroischem Eifer zu erfüllen, lebten sie nicht, um Anerkennung dafür zu erhalten. Stattdessen erhielten sie Heiligkeit und ewige Erinnerung.
Das Zeugnis zeigt außergewöhnliche Umstände und dokumentierte Fakten darüber, wie uns Gott durch den geweckten Wunsch, seinen Willen zu erfüllen, befähigen kann, Handlungen auszuführen, die uns erstaunen, übertreffen und überraschen, besonders wenn wir, ohne etwas zu haben, in einem gegebenen Moment alles erhalten, was wir brauchen.
Die in dem Zeugnis präsentierten Werke wurden durch die Zusammenarbeit der Verehrer der Göttlichen Barmherzigkeit aus der Gebetsgruppe der Erneuerung im Heiligen Geist in der Jesuitenkirche in Łódź (Polen) und das Engagement der Generaloberin (damals) der Kongregation der Schwestern des Barmherzigen Jesus, Schwester Maria Kalinowska, vollbracht – ihre spirituelle Führung und Unterstützung bei der Umsetzung der präsentierten Werke.
"Der Funke der Göttlichen Barmherzigkeit" (Iskra Bożego Miłosierdzia)
in der Jesuitenkirche in Łódź
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